Reconciliation
Nicht nur unautorisierte Änderungen, zum Beispiel durch Software-Installationen von Mitarbeitern, sondern auch versehentlich in die CMDB übernommene Änderungen können die CMDB beeinflussen.
rimacon omniSuite bietet hier mit der "Reconciliation Engine" einen Abgleichmechanismus, der verhindert, dass Changes ungeprüft in die CMDB übernommen werden.
Erst wenn die Änderungen nach festgelegten Regeln wie zeitlichen Intervallen oder Lösungsvorgaben bei möglichen Konflikten durch die Reconciliation Engine freigegeben wurden, werden sie in den produktiv genutzten Teil der CMDB übernommen.
So wird eine hohe Datenqualität sicher gestellt und die CMDB kann sich als verlässliche Datenquelle ("single source of truth") etablieren.
Partitionierung und Soll/Ist-Vergleiche
Im CMDB-Configurator kann für die Entitäten festgelegt werden, ob beim Laden der Entitäten die Daten in der sog. "Staging-Area" oder auch "Ist-CMDB" abgelegt werden.
Es können zeitpunktbezogene Datenbestände geladen werden (Partitionierung), z.B. der Ist-Zustand am 1.1.2007.
Für den Soll/Ist-Abgleich werden die Attribute, die für den Vergleich herangezogen werden, ausgewählt (gemapped). So können die Soll-Ist-Abgleiche bis auf Attributebene gesteuert werden.
Die Soll/Ist-Abgleiche werden automatisch mit den in der CMDB (Soll) gespeicherten Daten durchgeführt.
Im Webinterface kann der tatsächliche Datenbestand (Ist) mit dem in der CMDB gespeicherten Datenbestand (Soll) verglichen werden, um z.B. nicht genehmigte Changes zu entdecken oder um das ungewollte Einfügen neuer oder das Überschreiben bestehender CIs zu verhindern.
Die CMDB kann kontrolliert und aktualisiert werden durch:
- Übernahme von Datensätzen aus dem Ist-Bestand in die CMDB (hinzufügen oder ändern)
- Löschen von Datensätzen aus dem Ist-Bestand
- Löschen von Datensätzen aus der CMDB (Soll)