Chronologisches Life-Cycle- und Historienmanagement
Änderungen an den Komponenten und ihren Beziehungen werden detailliert verfolgt, so dass ein unterbrochener Verlauf der CI-Änderungen zur Verfügung steht.
rimacon omniSuite ermöglicht so Life-Cycle- und Historienmanagement zur Nachvollziehbarkeit von Änderungen und für die Statusüberwachung von Configuration Items.
Logging/Historie
Im CMDB-Configurator wird für Entitäten und Beziehungen festgelegt,
ob Änderungen geloggt werden sollen:
- wer hat die Änderung durchgeführt?
- wann wurde die Änderung durchgeführt?
- welche Änderung wurde durchgeführt?
Darüber hinaus kann festgelegt werden, ob bei Änderungen bestimmter Attribute eines Objektes eigene Objekte (sog. „Historienobjekte“) angelegt werden, um
- die Historie bearbeiten und auswerten zu können
- zusätzliche Informationen zur Änderung/Behebung zu speichern oder um
- die Historie mit Ereignissen wie Incidents, Changes, etc. zu verknüpfen
Life-Cycle-Verlauf
Für Entitäten kann festgelegt werden, ob jede Statusänderung des aktuellen Zustands einer Entität festgehalten werden soll.
Bei der Definition vom Life-Cycle und Historie werden für die Entitäten, die historisiert bzw. deren Status stets festgehalten werden soll, automatisch
- die entsprechenden Trigger-Funktionen generiert, um jede Statusänderung und jede Änderung am Objekt festzuhalten und zu speichern
- Auswertungsmasken generiert, in der die Stautsverläufe einer Entität und alle Änderungen an einem konkreten Objekt angezeigt werden. Zum schnellen Finden und Suchen von Status- und Historieninformationen stehen ebenfalls entsprechende Filtermöglichkeiten, wie z.B. "Zeitraum von...bis" zur Verfügung.
Partitionierung und Soll/Ist-Vergleiche
Im CMDB-Configurator kann für die Entitäten festgelegt werden, ob beim Laden der Entitäten die Daten in der sog. "Staging-Area" oder auch "Ist-CMDB" abgelegt werden.
Es können zeitpunktbezogene Datenbestände geladen werden (Partitionierung), z.B. der Ist-Zustand am 1.1.2007.
Für den Soll/Ist-Vergleich werden die Attribute, die für den Vergleich herangezogen werden, ausgewählt (gemapped). So können die Soll-Ist-Vergleiche bis auf Attributebene gesteuert werden.
Die Soll/Ist-Vergleiche werden automatisch mit den in der CMDB (Soll) gespeicherten Daten durchgeführt.
Im Webinterface kann der tatsächliche Datenbestand (Ist) mit dem in der CMDB gespeicherten Datenbestand (Soll) verglichen werden, um z.B. nicht genehmigte Changes zu entdecken oder um das ungewollte Einfügen neuer oder das Überschreiben bestehender CIs zu verhindern.
Die CMDB kann kontrolliert und aktualisiert werden durch:
- Übernahme von Datensätzen aus dem Ist-Bestand in die CMDB (hinzufügen oder ändern)
- Löschen von Datensätzen aus dem Ist-Bestand
- Löschen von Datensätzen aus der CMDB (Soll)